Archiv für das Tag 'iggs'

Die Integrierte Ganztagsgesamtschule (kurz: IGGS) ist ein Schulmodell der LandesschülerInnenvertretung NRW. Dabei sieht das Modell folgendermaßen aus:

Integrativ

In der integrativen Ganztagsgesamtschule lernen und leben behinderte, nicht behinderte, leistungsschwache, leistungsstarke und immigrierte SchülerInnen gemeinsam. So lernen sie unter anderem Rücksichtnahme und entwickeln soziale Kompetenzen, denn es ist durch mehrere Gewerkschaftsstudien erwiesen, dass heterogene Lerngruppen für ein soziales Miteinander und einen besseren Lernerfolg förderlich sind.

Zum anderen soll die Ausgrenzung von Minderheiten vermieden werden. Durch Respekt, Akzeptanz und Toleranz gegenüber Minderheiten ergibt sich die Möglichkeit für SchülerInnen, in einem harmonischen, vorurteilsfreien Miteinander zu leben. So erlernen die SchülerInnen, die Besonderheiten der Individuen als Bereicherung aufzufassen und Vorurteile zu hinterfragen und abzubauen.

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Foto: (c) S. Hofschlaeger / www.pixelio.de

Ganztag

Schule soll nicht mehr ausschließlich Lernraum, sondern auch Lebensraum sein. Arbeitsgemeinschaften, sportliche, kreative und musische Angebote sollen den Schulalltag bereichern. Es muss eine sinnvolle und abwechslungsreiche Verknüpfung von Lern- und Lebensphasen geben. Die SchülerInnen sollen außerdem einen gesunden Lebensstil vorgelebt bekommen und in diesem gefördert werden, so zum Beispiel durch ergonomisches Mobiliar, Sportangebote und gesundes Mittagsessen. Die Themen Gesundheit, Hygiene, Ernährung und Körperbewusstsein sollen auch Bestandteil von Unterricht und Projekten sein.

Gesamtschule

Wir fordern eine Schule für alle und somit die Auflösung des mehrgliedrigen Schulsystems. Durch die so entstandene heterogene SchülerInnenschaft können Schülerinnen und Schüler lernen, die Vielfalt als Bereicherung und Chance zu sehen. Maßstäbe hierfür sind individuelle Fähigkeiten, Interessen, Talente, Alter und soziale Herkunft. Außerdem lernen sie, mit- und voneinander zu lernen.