Die LandesschülerInnenvertretung (LSV) NRW kritisiert, dass die Kultusministerkonferenz-Politiker nicht akzeptieren, was allen anderen schon lange klar ist. Die Hauptschule ist in dem dreigliedrigem Schulsystem zu einer Restschule abgesackt. So wollen die Politikerinnen und Politiker die von ihnen selbst festgelegten Qualitätstests aussetzen um Ergebnisse zu vermeiden, die das Versagen der Dreigliedrigkeit bestätigen würden. Magdalena Langel aus dem Landesvorstand sieht darin eine „große Verantwortungslosigkeit“ und fordert die Zusammenlegung der Schulformen. „Das dreigliedrige Schulsystem hat oft genug gezeigt wie schlecht es funktioniert. Nun ist die Zeit gekommen um endlich einen Schlussstrich zu ziehen“, so Langel.

Die Hauptschulen sind auch bei ausführlichen Investitionen nicht in der Lage, die Schüler so zu fördern und fordern, dass es ihnen in ihrem Leben weiterhilft. So wird Schule nur zu einem Ort der Desinteresse und Lustlosigkeit und nach 6 Jahren Hauptschule habe auch gute Schülerinnen und Schüler den Anschluss verloren.

„Das Problem ist nicht, dass die Schülerinnen und Schüler auf den Hauptschulen nichts lernen können, weil Sie dumm sind, sondern weil ihnen das Lernen systematisch abtrainiert wird“, so Johannes Struzek, ebenfalls im Vorstand der LSV NRW. „Deshalb fordert die LSV NRW eine Schulform in der Leistungsschwache und Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler voneinander Lernen können.“ Dabei ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass nicht nur leistungsschwache Lernende von einer Zusammenlegung profitieren. Durch mehrer Studien ist bereits erwiesen, dass heterogene Lerngruppen für ein soziales Miteinander und einen besseren Lernerfolg förderlich sind.

Diese Pressemitteilung stammt von der LandesschülerInnenvertretung NRW.

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